Zeiler Köniz - Cup


             

Zeiler Köniz Cupgeschichte - Cupsieger 1999, 2001, 2002


Concordia Swiss Cup 2004

Voléro Zürich - Zeiler Köniz 0:3 (21:25, 17:25, 19:25)
Concordia BTV Luzern - Immoprogramm Bellinzona 2:3 (20:25, 21:25, 25:14, 25:19, 17:19)
Aesch/Pfeffingen - Kanti Schaffhausen 1:3 (14:25, 25:22, 13:25, 12:25) 
Tornado Adliswil - VBC Aadorf 0:3 (16:25, 10:25, 17:25)

Halbfinals Concordia Swiss Cup am 25.1.2004:
Zeiler Köniz - Immoprogramm Bellinzona, 16:00 OZK Köniz
Kanti Schaffhausen - VBC Aadorf

 

Concordia Swiss Cup Final 2003

Fotos 2003

Zeiler Köniz - Concordia BTV Luzern 1:3 (25:12, 17:25, 19:25, 20:25).

(Si, angepasst durch bf) Der BTV Luzern hat in Freiburg gegen Zeiler Köniz sensationell und verdient den Cupfinal der Frauen gewonnen. Die Luzernerinnen fügten dem Double-Gewinner der letzten beiden Jahre auf nationaler Ebene mit 3:1 die erste Niederlage nach 60 Spielen zu.

Ausgerechnet im Cupfinal musste sich Köniz erstmals seit dem 10. März 2001 (1:3 gegen Franches-Montagnes) wieder in einem nationalen Vergleich geschlagen geben. Das junge Luzerner Team setzte sich in einem äusserst spannenden Spiel verdient in vier Sätzen (25:12, 17:25, 19:25, 20:25) durch. Köniz' Libero Aida Shouk schlug nach 84 Minuten den Ball ins Aus und bescherte dem BTV somit den insgesamt siebenten Cupsieg (bei 14 Final-Teilnahmen). Letztmals siegten die Luzernerinnen 1998 (3:1 gegen Wattwil).

"Wir hatten uns im Januar zum Ziel gesetzt, in dieser Saison Köniz einmal zu schlagen", sagte Max Meier nach dem Spiel. "Wir traten ohne Druck an und spielten befreit auf, denn eigentlich konnten wir nichts verlieren", ergänzte Captain Sarah Rohrer. Nach dem klar verlorenen Startsatz - Zeiler Köniz blockte in gewohnter Manier Angriff um Angriff - wechselte Meier Passeuse Anna Tresnak (De) aus und brachte Gabi Ehrenbolger ins Spiel. Dieser taktische Wechsel gab der Begegnung eine Wende. Mit einem disziplinierten Spiel und einem hervorragenden Service begannen die Luzernerinnen plötzlich an den im Vorfeld für nahezu unmöglich gehaltenen Sieg zu glauben. Die Tschechin Barbora Novakova, die angeschlagen ins Spiel ging, servierte zum Schluss neun Mal in Serie und war auch sonst eine der dominierenden Figuren im starken Luzerner Kollektiv.

Der BTV, der sich während den spielfreien zwei Wochen in harten Trainings intensiv auf diesen Saisonhöhepunkt vorbereitet hatte, steigerte sich ab dem zweiten Durchgang gewaltig. Während den Luzernerinnen nun alles gelang, wurde Zeiler Köniz immer nervöser und machte ungewohnte Fehler in Serie.

Die Bernerinnen schienen nach dem Höhepunkt Europacupfinal mental nicht wieder bereit, sich in dieses Spiel zu beissen. Im Gegenteil, sie wirkten unsicher und erreichten in allen Belangen nicht ihr gewohntes Rendement. Zeiler Köniz beging vor allem im Angriff viele Fehler, spielte ohne Druck und servierte wenig überzeugend.

"Volleyball wird im Kopf entschieden und wir waren heute einfach nicht bereit", sagte Köniz-Trainer Marc Gerson sichtlich enttäuscht. "Einige Spielerinnen waren im Kopf noch beim Europacup und haben Luzern eine solch gute Leistung wohl nicht zugetraut", übte Gerson Kritik. 

Fotos dankend erhalten von Olivier Zeller

     
 
     
 
     
 
     
    
       
 
     
 

Weitere Fotos dankend erhalten von Knut Wittwer, Sony Schweiz

    
   
    
    

Letzte Änderung: 11. Januar 2004 / Beat Friedli